Heizungsförderung - wir geben Infos zu den Fördermitteln ab 2020

Das hat sich zum 01.01.2020 geändert

Im September 2019 hat sich die Bundesregierung zum Schutz des Klimas sowie zur Senkung des CO2-Ausstoßes für gesetzlich verbindliche Maßnahmen entschieden. Vor allem im Bereich Heizungen sollen Anträge sowie Fördermittel für energieeffiziente und umweltfreundliche Anlagen vereinfacht werden. Seit dem 01.01.2020 sind die ersten Konditions- und Produktanpassungen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Kraft getreten. Was sich genau bei den Förderinstituten geändert hat und was Sie beim Antrag weiterhin beachten müssen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

KfW & BAFA – was hat sich bei den Förderungsinstituten geändert?

Bisher standen viele modernisierungswillige Hausbesitzer vor komplizierten Anträgen und langen Wartezeiten für eine Heizungsförderung. Doch mit dem neuen Klimapaket der Bundesregierung sollen diese Schwierigkeiten behoben werden. Hierzu wurden beispielsweise die Förderprogramme des KfW und des BAFA im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren neu geregelt und vereinfacht.

Nach wie vor unterstützt das staatliche Institut KfW energetische Sanierungen von Wohngebäuden, Baudenkmalen, Komplettmaßnahmen bei Neubau sowie der Umwidmung von Gewerbeflächen. Allerdings werden die Fördermittel für Einzelmaßnahmen, mit nur wenigen einzelnen Ausnahmen, gänzlich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernommen. Öl, Gas, Kohle und ergänzende Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien sowie Heizungs- und Lüftungspakete werden nicht mehr gefördert.

Das BAFA fördert verschiedene Heizanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Seit dem 02.01.2020 können die Förderungsanträge auch über ein digitales Antragsformular gestellt werden. Die Höhe der Förderung wird seit dem Jahreswechsel als prozentualer Anteil auf die tatsächlich entstandenen Kosten für die Modernisierung der Heizanlage berechnet. Welche Heizarten konkret vom BAFA oder der KfW unterstützt werden, sehen Sie in der folgenden Tabelle.

Antrag auf Heizungsförderung – die Voraussetzungen

Bei beiden Förderungsinstituten müssen für die Antragstellung bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Wenn Sie als Hausbesitzer einen Austausch, eine Modernisierung oder eine Erweiterung Ihrer Heizung planen, sollten Sie die Maßnahme von einem Energieberater prüfen lassen. Anschließend können Sie zusammen mit dem Energieexperten ein Förderungsantrag beim ausgewählten Institut stellen.

Bitte beachten Sie, dass die zu modernisierende Heizung mindestens zwei Jahre alt sein muss und der Antrag auf Förderung noch vor Baubeginn erfolgen muss.

KfW & BAFA – welche Heizsysteme werden unterstützt und welche nicht?

Damit Sie zwischen den verschiedenen fördermöglichen Heizungsanlagen den Überblick behalten, haben wir für Sie die folgende Tabelle erstellt:

Heizungsart Beschreibung BAFA-Förderung ab 2020 KfW-Förderung ab 2020 Voraussetzung / Hinweis
Öl-, Gas-, und Kohle-Brennwertheizung und ergänzende Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien   Wird nicht bezuschusst Wird nicht bezuschusst  
Heizungs- und Lüftungspakete Einbau einer Lüftungsanlage mit Maßnahmen an der Gebäudehülle oder eine Heizungsoptimierung Wird nicht bezuschusst Wird nicht bezuschusst  
Nah- und Fernwärme Eigenes Heim an ein Nah- oder Fernwärmenetz anschließen   Kredit 152 oder Zuschuss 430  
Optimierung der Heizungsanlage   Wird mit 30 % bezuschusst Ergänzungskredit (KfW 167)  
Wärmepumpe Nutzen vorhandener Wärme-energie aus der Erde, Luft, dem Grundwasser und der Sonne Wird mit 35 % bezuschusst Ergänzungskredit (KfW 167) Wenn sie überwiegend für Warmwasser und/oder zur Raumheizung dienen
Gasbrennwertheizung „Renewable Ready“ Gasbrennwertheizung, die innerhalb von 2 darauffolgenden Jahren mit Solar, Biomasseanlage oder Wärmepumpe ergänzt wird Wird mit 20 % bezuschusst Wird nicht bezuschusst
  • Die Regelung des Gasbrennwertgerätes sollte eine Solar-, Biomasseanlage oder Wärmepumpe regeln können
  • Speicher muss eingebaut/vorhanden sein und mit der Anlage kompatibel sein
Hybrid-Gasheizung Kombination aus neuer Gasheizung mit Solar, Biomasseanlage oder Wärmepumpe Wird mit 30 % bezuschusst Ergänzungskredit (KfW 167) Der regenerative Anteil muss mindestens 25 % der Gebäudeheizlast abdecken
Erneuerbare Hybridheizung Kombination aus Solar-, Biomasseanlage oder Wärmepumpe Wird mit 35 % bezuschusst Ergänzungskredit (KfW 167) Rein regenerativ
Solarthermieanlage Sonnenenergie wird zur Beheizung Ihrer Räume verwendet Wird mit 30 % bezuschusst Ergänzungskredit (KfW 167)  
Biomasseanlage Heizen mit natürlichen Ressourcen, wie z. B. Holz und Pellets Wird mit 35 % bezuschusst Ergänzungskredit (KfW 167)  
Austausch von Ölheizungen   Fördersatz erhöht sich um + 10 % Wird nicht bezuschusst Für s.g. EE-Hybridheizungen (erneuerbaren Energien) ergibt sich in dem Fall also ein Fördersatz von 45 % und für Gas-Hybridheizungen (erneuerbare Energien + Gas) 40 %

Wir unterstützen Sie beim Förderungsantrag – Raatschen Heizungen

Eins hat sich nicht geändert: Wir kümmern uns darum, die passende Förderung für Sie zu finden. Ganzgleich, welche Maßnahme Sie für Ihre Heizung planen, als Fachmann helfen wir Ihnen gerne bei der Antragsstellung. Bei Raatschen Heizungen sind Sie von der Beratung über die Montage bis zur Wartung in guten Händen. Jetzt einen Beratungstermin vereinbaren!