Austausch Ölheizungen

Jahrelang gehörte die Ölheizung zu den häufig genutzten Heizsystemen in Deutschland. Viele Anlagen laufen bis heute zuverlässig, stehen aber zunehmend vor wirtschaftlichen, gesetzlichen und ökologischen Herausforderungen. Steigende CO₂-Kosten, veränderte Förderbedingungen und die langfristige Umstellung auf klimafreundlichere Heiztechnik machen es für viele Hausbesitzer sinnvoll, frühzeitig über den Austausch der Ölheizung nachzudenken.

Wichtig ist: Eine bestehende Ölheizung muss nicht automatisch sofort ersetzt werden. Ob ein Austausch notwendig oder empfehlenswert ist, hängt vom Alter, vom Zustand und von der Art der Anlage ab. Bei Raatschen prüfen wir Ihre Situation individuell und beraten Sie zu sinnvollen Alternativen – von der Wärmepumpe über Hybridlösungen bis zur Kombination mit Photovoltaik oder Solarthermie.

Auch wenn wir mittlerweile keine neuen Ölheizungen mehr installieren, bleibt unser Service für bestehende Anlagen bestehen. Gleichzeitig unterstützen wir Sie dabei, den Umstieg auf eine zukunftsfähige Heizung technisch sauber, wirtschaftlich sinnvoll und mit Blick auf mögliche Fördermittel zu planen.

Austauschpflicht für Ölheizungen

Aktuelle gesetzliche Einordnung

Die gesetzlichen Vorgaben für Heizungen haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach verändert. Deshalb ist eine pauschale Aussage wie „Ölheizungen sind verboten“ nicht mehr richtig. Grundsätzlich gilt: Bestehende Ölheizungen dürfen weiter betrieben werden, solange sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und keine Austauschpflicht greift.

Eine Austauschpflicht kann insbesondere dann relevant werden, wenn es sich um einen alten Konstanttemperaturkessel handelt oder die Anlage länger als 30 Jahre in Betrieb ist. Gleichzeitig gibt es Ausnahmen, die individuell geprüft werden müssen. Entscheidend sind unter anderem Baujahr, Kesseltyp, Gebäudesituation und Eigentumsverhältnisse.

Für neue Heizungen wird die Entscheidung zunehmend komplexer. Zwar sind auch fossile Heizsysteme rechtlich nicht pauschal ausgeschlossen, sie werden jedoch durch CO₂-Kosten, künftige Anforderungen an klimaneutrale Brennstoffe und geringere Fördermöglichkeiten langfristig weniger attraktiv. Deshalb empfehlen wir, vor einer Entscheidung genau zu prüfen, welche Heizlösung zum Gebäude, zum Verbrauch und zur Zukunftsplanung passt.

Bei Raatschen beraten wir Sie ehrlich und praxisnah: Wir prüfen, ob Ihre Ölheizung weiter betrieben werden kann, ob eine Wartung noch sinnvoll ist oder ob der Umstieg auf eine Wärmepumpe oder eine andere moderne Heizlösung langfristig die bessere Wahl ist.

Raatschen Service bleibt bestehen – Wartung bis zum Austausch

Bei Raatschen bleibt Ihre bestehende Ölheizung weiterhin in erfahrenen Händen. Auch wenn wir keine neuen Ölheizungen mehr installieren, übernehmen wir weiterhin die Wartung, Pflege und Betreuung bestehender Anlagen.

Eine regelmäßige Wartung hilft dabei, die Betriebssicherheit zu erhalten, den Verbrauch zu kontrollieren und mögliche Störungen frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam mit Ihnen nach vorne: Wenn sich abzeichnet, dass Ihre Ölheizung in den nächsten Jahren ersetzt werden sollte, beraten wir Sie rechtzeitig zu passenden Alternativen.

So bleiben Sie nicht allein mit Ihrer bestehenden Anlage – und können den späteren Heizungstausch in Ruhe planen.

Ihre Alternativen zur Ölheizung

Sie möchten Ihre Ölheizung austauschen oder prüfen lassen, welche Heiztechnik künftig zu Ihrem Haus passt? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf die möglichen Alternativen. Nicht jedes System passt zu jedem Gebäude. Entscheidend sind unter anderem Dämmstandard, Heizkörper oder Fußbodenheizung, Warmwasserbedarf, Platzverhältnisse und Ihr persönlicher Anspruch an Effizienz und Komfort.

Bei Raatschen beraten wir Sie zu den technischen Möglichkeiten und zeigen Ihnen, welche Lösung für Ihr Gebäude sinnvoll ist.

Mit einer Wärmepumpe setzen Sie auf eine moderne, effiziente und zukunftsfähige Alternative zur Ölheizung. Wärmepumpen nutzen Umweltenergie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und machen diese für Heizung und Warmwasser nutzbar.

Besonders interessant ist die Wärmepumpe, wenn das Gebäude gut zur Technik passt oder im Zuge des Heizungstauschs sinnvoll vorbereitet werden kann. Dazu prüfen wir unter anderem Heizlast, Vorlauftemperaturen, Heizflächen und Warmwasserbedarf. So entsteht eine Lösung, die nicht nur förderfähig sein kann, sondern im Alltag auch zuverlässig und effizient arbeitet.

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Eine Gasheizung kann in bestimmten Fällen weiterhin eine technische Lösung sein. Gleichzeitig sollte sie heute besonders sorgfältig bewertet werden, denn fossile Brennstoffe werden langfristig durch CO₂-Kosten, gesetzliche Anforderungen und die Entwicklung der Energiepreise unattraktiver.

Wenn eine reine Wärmepumpe im Bestand nicht direkt sinnvoll umsetzbar ist, kann eine Kombination verschiedener Technologien geprüft werden. In vielen Fällen ist jedoch eine Wärmepumpe oder eine Hybridlösung langfristig die bessere Alternative zur alten Ölheizung.

Gas-/Hybridheizung Förderung mit Raatschen

Hybridheizungen verbinden verschiedene Wärmeerzeuger miteinander. So kann beispielsweise eine Wärmepumpe mit einem weiteren Heizsystem kombiniert werden, um Effizienz, Versorgungssicherheit und Flexibilität zu erhöhen.

Gerade bei Bestandsgebäuden kann eine Hybridlösung interessant sein, wenn nicht alle Voraussetzungen für eine reine Wärmepumpe direkt optimal sind. Wir prüfen, ob eine solche Kombination für Ihr Haus sinnvoll ist oder ob der direkte Umstieg auf eine Wärmepumpe wirtschaftlich und technisch die bessere Lösung bietet.

Jetzt Alternative prüfen

Kombinieren Sie Ihre neue Heizung für höchstmögliche Effizienz und Kosten-Ersparnis:

Eine neue Heizung arbeitet besonders effizient, wenn sie nicht isoliert betrachtet wird. Photovoltaik, Solarthermie, moderne Heizflächen oder ein intelligentes Regelungskonzept können dabei helfen, den Energieverbrauch zu senken und die neue Heiztechnik optimal an Ihr Gebäude anzupassen.

Photovoltaikanlage / Solaranlage Dachmontage

Photovoltaikanlagen

Mit einer Photovoltaikanlage erzeugen Sie eigenen Strom aus Sonnenenergie. In Kombination mit einer Wärmepumpe kann das besonders sinnvoll sein, weil ein Teil des benötigten Stroms direkt vom eigenen Dach kommen kann.

So lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen und die neue Heiztechnik besser in ein modernes Energiekonzept einbinden. Wir beraten Sie dazu, ob und wie Photovoltaik Ihre neue Heizlösung sinnvoll ergänzen kann.

Solarthermie

Solarthermie nutzt Sonnenenergie nicht zur Stromgewinnung, sondern zur Wärmeerzeugung. Die gewonnene Wärme kann zum Beispiel zur Warmwasserbereitung oder zur Unterstützung der Heizung eingesetzt werden.

Als Ergänzung zu einer neuen Heizungsanlage kann Solarthermie helfen, den Energieverbrauch zu senken und vorhandene Ressourcen besser zu nutzen. Ob sich Solarthermie in Ihrem Fall lohnt, hängt unter anderem von Dachfläche, Ausrichtung, Verbrauch und Heizsystem ab.

Raatschen Heizung –
Ihr kompetenter Ansprechpartner für zukunftsfähige Heizungsanlagen

Sie möchten wissen, ob Ihre alte Ölheizung noch sinnvoll betrieben werden kann oder ob sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe lohnt? Dann sind wir gerne für Sie da.

Raatschen steht seit 50 Jahren für Heiztechnik mit Erfahrung, zuverlässigen Service und praxisnahe Beratung. Heute liegt unser Fokus besonders auf modernen Wärmepumpen und zukunftsfähigen Heizlösungen für Bestandsgebäude und Neubauten.

Wir begleiten Sie von der ersten Einschätzung über die Planung bis zur fachgerechten Umsetzung. Dabei prüfen wir auch, welche Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben infrage kommen und welche Anforderungen zum Zeitpunkt der Antragstellung gelten.

Förderhinweis: Stand: 21.07.2026. Für die Heizungsförderung besteht kein Rechtsanspruch. Maßgeblich sind ausschließlich die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderrichtlinien und Bedingungen der zuständigen Förderstelle.

Häufig gestellte Fragen

Die Vorgaben, welche Heizungen ab 2023 noch eingebaut bzw. genutzt werden dürfen, richten sich nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Um die Klimabilanz in Deutschland zu verbessern, gelten viele Heizungen nicht mehr als zukunftsfähig. Hier ein Überblick, welche Heizungen Sie erneuern müssen:

  • Öl- und Gasheizungen, die über 30 Jahre alt sind
  • oft gilt die Austauschpflicht bei einem Eigentümerwechsel, spätestens zwei Jahre später
  • Ölheizungen dürfen spätestens ab 2024 nicht mehr verbaut werden

Gerne beraten wir Sie anhand Ihrer individuellen Situation zu möglichen Ausnahmeregelungen. Nehmen Sie Kontakt auf.

Schon 2023 ist die Ölheizung im Regelfall nicht mehr lieferbar. Doch insofern sie nicht älter als 30 Jahre ist, gilt keine Austauschpflicht. Eine Austauschpflicht für alte und ineffiziente Heizungsanlagen gibt es bereits durch die EnEV, eben für Anlagen, die älter sind als 30 Jahre. Das Klimapaket sieht darüber hinaus keine Verschärfung für bestehende Ölheizgeräte vor. Klar ist aber auch, dass dieser Wert von 30 Jahren relativ willkürlich festgelegt ist. Somit sollte jeder Hausbesitzer individuell prüfen lassen, ob seine Heizungsanlage noch aus wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll betrieben werden kann oder ob es bessere Alternativen gibt.
Viele stellen sich die Frage: “Welche alten Heizungen müssen nach 30 Jahren raus?” Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, sondern sollte individuell geprüft werden. Grundsätzlich gilt jedoch derzeit die Regelung (Stand: April 2023), dass eine Öl- als auch Gas-Heizung im Regelfall nach einem Bestandsalter von 30 Jahren von der Austauschpflicht betroffen ist. Also Öl- und Gas-Heizungen, die vor 1993 eingebaut wurde. Das Alter Ihrer Heizung ermitteln Sie anhand des Typenschildes. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten.

Seit einem neuen Beschluss der Bundesregierung ist der Einbau einer neuen Öl-Heizung ab 2024 nicht mehr erlaubt. Auch 2023 ist der Einbau aufgrund verminderter Liefermöglichkeiten kaum noch möglich – bei Raatschen bekommen Sie keine neue Ölheizung mehr.

Ab 2024 gilt die Kombinationspflicht mit regenerativen Energien übrigens auch für gasbetriebene Wärmeerzeuger. Somit ist die Richtung klar: Das Klimapaket verfolgt das Ziel auf klimafreundlichere Alternativen umzustellen. Es sollte immer genau geprüft werden, ob sich der Umstieg auf eine klimafreundlichere Variante lohnt und welche passend zu Ihrem Objekt ist.

Im Hinblick auf Energiesparpotenziale ist der Austausch alter Heizsysteme teilweise auch schon vor Ablauf der Frist sinnvoll. Hier sind Heizungen, die erneuerbare Energien nutzen, langfristig am sinnvollsten. Vor allem Wärmepumpen gelten als Heizsystem der Zukunft. Diese können auch gut mit Photovoltaikanlagen oder Solarthermie kombiniert werden, wodurch sich noch mehr an Energie und Kosten einsparen lässt.

Eine Förderung für den Austausch Ihrer alten Ölheizung ist nur dann möglich, wenn Sie diese durch eine Heizung mit Antrieb erneuerbarer Energien ersetzen. Einen detaillierten Überblick über die Fördermöglichkeiten erhalten Sie auf unserer Website.