Gasheizungen

Kompakt, bewährt – aber heute genau zu prüfen

Gasheizungen gehören seit vielen Jahren zu den bewährten Heizsystemen in Deutschland. Sie sind kompakt, zuverlässig und lassen sich in vielen Bestandsgebäuden gut integrieren. Trotzdem sollte der Einbau einer neuen Gasheizung heute sorgfältig geprüft werden.

Im Jahr 2026 geht es nicht mehr nur um den Austausch alter Anlagen. Entscheidend ist, welche Lösung langfristig zum Gebäude passt: eine moderne Gasheizung, eine Hybridlösung oder eine Wärmepumpe. Auch erneuerbare Energien, mögliche Förderung, laufende Kosten und die zukünftige Entwicklung der Energiepreise spielen eine wichtige Rolle.

Raatschen gibt Ihnen einen klaren Überblick über die Möglichkeiten und berät Sie individuell. Wir prüfen, ob eine Gasheizung sinnvoll ist, ob Wärmepumpen infrage kommen oder ob eine Kombination mit Solarthermie die bessere Lösung darstellt.

Wie zukunftsfähig ist die Gasheizung?

Eine moderne Gasheizung kann in bestimmten Gebäuden weiterhin funktionieren. Trotzdem sollte vor dem Einbau geklärt werden, wie sich Kosten, CO₂-Abgaben, Energiepreise und künftige Anforderungen entwickeln.

Gasheizungen sind nicht pauschal verboten und können auch weiterhin eingebaut werden. Die frühere einheitliche 65-%-Vorgabe für erneuerbare Energien entfällt mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. Trotzdem sollten Eigentümerinnen und Eigentümer genau prüfen, ob eine neue Gasheizung langfristig sinnvoll ist. Denn fossile Brennstoffe bleiben mit CO₂-Kosten, Energiepreisen und künftigen Anforderungen an klimaneutrale Brennstoffe verbunden. Ab 2029 sollen Gas und Öl schrittweise Bioanteile enthalten, ab 2045 müssen Brennstoffe vollständig klimaneutral sein. Deshalb lohnt sich immer der Vergleich mit Wärmepumpe, Solarthermie oder Hybridheizung.

Bei Raatschen erhalten Sie eine fachkundige Beratung, damit Sie die passende Entscheidung für Ihr Gebäude treffen können.

Generell werden zukünftige gesetzliche Regelungen und Förderungen zunehmend auf CO2-arme Heizsysteme reduziert.

Denken Sie bei Ihrer Entscheidung daran: Die Wahl für Ihre neue Heizung treffen Sie mindestens für die nächsten 20 Jahre. Denn egal für welchen Heizungstyp Sie sich entscheiden, im Regelfall haben diese eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren oder sogar länger. Ein vorzeitiger Austausch würde in den meisten Fällen zu unnötigen Kosten führen.

Gasheizung vs. Wärmepumpe

Brennstoff vs. Energie aus der Umwelt

Eine Gasheizung nutzt Erdgas, einen fossilen Brennstoff – die Verbrennung von Erdgas verursacht CO2-Emmissionen und trägt damit zur Umweltbelastung bei. Zudem sorgen Preisschwankungen und Versorgungsrisiken für Unsicherheit.

Die Wärmepumpe hingegen ist davon unabhängig, da diese ihre Energie aus der Luft, Wasser oder Erde bezieht.

Entwicklung der Technologie

Das Prinzip der Gasheizung basiert auf einer seit Jahrzehnten bewährten Verbrennungstechnologie. Im Vergleich zu modernen Technologien ist diese jedoch weniger nachhaltig.

Wärmepumpen hingegen gelten aktuell als Zukunftstechnologie und werden durch politische Maßnahmen zunehmend gefördert. Diese Technologie ist in der Lage, Umgebungsenergie effizient in Wärme umzuwandeln.

Kombination mit anderen Wärmeerzeugern

Haben Sie eine Solaranlage? Dann ist es unter Umständen möglich, auch aus der gewonnenen Solarenergie Wärme zu erzeugen. Dis Gasheizung ist außerdem auch mit einer Wärmepumpe kombinierbar.

Sollten Sie Gasheizung und Wärmepumpe miteinander kombinieren, können Sie im späteren Zuge auch komplett auf die Wärmepumpe umsteigen. Beispielweise dann, wenn die Gasheizung kaputt geht.

Wartungsbedarf

Eine Gasheizung erfordert für eine lange Lebensdauer eine regelmäßige Wartung der Brenner, Wärmetausche und Abgasanlage. Auch Ablagerungen und Rußbildung können die Effizienz mindern.

Auch bei der Wärmepumpe müssen Komponenten wie der Verdichter und Kältekreislauf gewartet werden. Die Wartungsintervalle sind jedoch deutlich seltener notwendig und weniger aufwendig.

Abhängigkeit von Energieversorgern?

Insbesondere eine Gasheizung ist an die Gasversorgung und damit zusammenhängende Preise gebunden.

Dahingegen ist eine Wärmepumpe zwar abhängig vom Stromnetz, allerdings ist Strom deutlich vielseitiger in seiner Erzeugung (z.B. erneuerbare Energiequellen wie Wind oder Solar). Beispielsweise mit Solarstrom kann eine höhere Unabhängigkeit für die eigene Stromproduktion erreicht werden.

Schneller Umstieg möglich

Sie wollen Ihr altes Heizungsgerät austauschen? Ob die Gasheizung oder Wärmepumpe – ein Umstieg ist in beiden Fällen schnell möglich. Im Regelfall ist keine große Umrüstung Ihres Zuhauses nötig. Wir beraten Sie jedoch gerne zu Ihren individuellen Voraussetzungen.

H2-ready-Gasheizung: vorbereitet auf Wasserstoff – aber kein Garant für Zukunftssicherheit 

Eine H2-ready-Gasheizung ist technisch auf bestimmte Wasserstoffanteile vorbereitet. Viele Geräte können zunächst mit Erdgas betrieben werden und sind je nach Modell für spätere Beimischungen ausgelegt.

Wichtig ist jedoch: Ob und wann Wasserstoff in Ihrem Versorgungsgebiet tatsächlich verfügbar ist, hängt von Infrastruktur, Netzbetreiber und politischen Rahmenbedingungen ab. Eine flächendeckende Versorgung mit grünem Wasserstoff ist aktuell in Deutschland nicht sicher absehbar.

Deshalb sollte eine H2-ready-Gasheizung nicht pauschal als zukunftssichere Lösung betrachtet werden. Sie kann in bestimmten Fällen eine Übergangstechnologie sein, sollte aber immer mit Alternativen wie Wärmepumpe, Solarthermie oder Hybridlösung verglichen werden.

Mögliche Vorteile einer H2-ready-Gasheizung

  • kann vorhandene Gasinfrastruktur weiter nutzen
  • kann je nach Modell auf Wasserstoffanteile vorbereitet sein
  • lässt sich teilweise mit Solarthermie oder Wärmepumpe kombinieren
  • kann in bestimmten Bestandsgebäuden eine Übergangslösung sein

Was Sie vorab prüfen sollten

  • Gibt es in Ihrer Region eine realistische Wasserstoffperspektive?
  • Welche Wasserstoffanteile unterstützt das konkrete Gerät tatsächlich?
  • Ist eine Wärmepumpe oder Hybridlösung wirtschaftlich sinnvoller?
  • Wird die gewählte Lösung gefördert oder nicht?

So setzen Sie die Gasheizung in Ihrem Haus ein

Bei modernen Gasheizungen kommt in der Regel Brennwerttechnik zum Einsatz. Ein Brennwertgerät oder Brennwertkessel nutzt zusätzlich Wärme aus den Abgasen und arbeitet dadurch effizienter als ältere Heizkessel.

Eine Gasheizung besteht unter anderem aus folgenden Komponenten:

  • Gasbrenner als Wärmeerzeuger
  • Wärmetauscher zur Übertragung der Wärme auf das Heizwasser
  • Heizungsregelung, je nach System raum- oder außentemperaturgeführt
  • Umwälzpumpe
  • Membran-Druckausdehnungsgefäß
  • Abgasleitung
  • Heizungsrohre und Heizkörper
  • optional Warmwasserspeicher für die zentrale Warmwasserbereitung

Ein zusätzlicher Warmwasserspeicher kann sinnvoll sein, wenn regelmäßig größere Mengen Warmwasser benötigt werden. Für einen effizienten Betrieb ist außerdem die passende Regelung entscheidend.

Die richtige Auslegung und Installation sollte durch einen Fachbetrieb erfolgen. Raatschen prüft die Voraussetzungen, plant die passende Lösung und sorgt dafür, dass die Anlage fachgerecht eingebunden wird.

Kosten für eine Gas-Heizung

Die Kosten einer Gasheizung hängen stark vom Gebäude, vom Leistungsumfang und von der vorhandenen Anlage ab. Entscheidend sind nicht nur das Gerät selbst, sondern auch Installation, Abgassystem, Warmwasserspeicher, Regelung, hydraulische Einbindung, Demontage der alten Anlage und mögliche Zusatzarbeiten.

Eine reine fossile Gasheizung wird in der Regel nicht wie eine klimafreundliche Lösung gefördert. Förderfähig sind vor allem moderne Systeme wie Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen oder Anschlüsse an Gebäude- und Wärmenetze.

Die folgenden Werte verstehen sich als grobe Beispielwerte. Für eine belastbare Einschätzung erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot nach Prüfung der technischen Voraussetzungen.

Beschreibung

Kosten

Gas-Brennwert (wandhängend) ohne Warmwasserbereitung

8.200 EUR

Gas-Brennwert (wandhängend) mit Warmwasserbereitung

11.200 EUR

Gas-Brennwert (wandhängend) mit Solar für Trinkwasser

21.000 EUR

Gas-Hybrid-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher

35.000 EUR

Hinweis: Die genannten Kosten sind Beispielwerte und können je nach Gebäude, Ausstattung, Hersteller, Leistungsumfang und Montageaufwand abweichen. Maßgeblich ist immer ein individuelles Angebot.

Wichtig: Der Einbau sollte durch einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen

Wenn Sie über eine neue Gasheizung, eine Hybridlösung oder den Umstieg auf eine Wärmepumpe nachdenken, sollte die Anlage fachgerecht geplant und installiert werden. Nur wenn Wärmeerzeuger, Heizflächen, Regelung, Warmwasserspeicher und Gebäude zusammenpassen, kann das System zuverlässig und effizient heizen.

Raatschen bietet Ihnen Beratung, Planung, Installation und Service aus einer Hand. Wir prüfen Ihre Ausgangssituation, vergleichen passende Produkte und entwickeln eine Lösung, die zu Ihrem Gebäude passt.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, damit wir Ihre Situation einschätzen und Ihnen ein individuelles Angebot erstellen können.

Häufig gestellte Fragen

Die Kosten hängen von vielen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Leistung, Gebäudegröße, Warmwasserbedarf, vorhandene Heizungsanlage, Installation, Abgassystem und mögliche Zusatzarbeiten.

Einfache Gas-Brennwertgeräte können günstiger sein als komplexe Hybridlösungen. In Kombination mit Solarthermie oder Wärmepumpe steigen die Investitionskosten, dafür kann die Lösung langfristig effizienter und teilweise förderfähig sein.

Gasheizungen sind nicht pauschal verboten. Eigentümerinnen und Eigentümer können im Jahr 2026 technologieoffener entscheiden, welche Heiztechnik sie einbauen.

Trotzdem sollte eine neue Anlage sorgfältig geprüft werden, da fossile Energien langfristig mit CO₂-Kosten, Energiepreisen und künftigen Anforderungen verbunden sind.

Bei modernen Gasheizungen kommt in der Regel Brennwerttechnik zum Einsatz. Ein Brennwertgerät oder Brennwertkessel nutzt zusätzliche Wärme aus den Abgasen und arbeitet dadurch effizienter als alte Heizkessel.

Welche Lösung am besten passt, hängt vom Gebäude ab. Entscheidend sind Wärmebedarf, Warmwasserbereitung, Heizflächen, Platzverhältnisse, Anschlussmöglichkeiten und die Frage, ob eine Kombination mit Wärmepumpe oder Solarthermie sinnvoll ist.

Eine moderne Gasheizung kann effizienter arbeiten als ältere Anlagen, bleibt aber ein fossiles Heizsystem, wenn sie mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben wird. Im Vergleich zu Heizsystemen auf Basis erneuerbarer Energien ist sie deshalb langfristig weniger klimafreundlich.

Durch Brennwerttechnik, eine gute Einstellung und die Kombination mit Solarthermie oder Wärmepumpe kann der Energieverbrauch reduziert werden.

Der genaue CO₂-Ausstoß hängt vom Brennstoff, vom Gerät, vom Verbrauch und vom Heizverhalten ab. Moderne Brennwerttechnik kann den Verbrauch gegenüber alten Heizkesseln senken, verhindert Emissionen aber nicht vollständig.

Wer den CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren möchte, sollte prüfen, ob eine Wärmepumpe, Solarthermie oder eine Hybridlösung sinnvoll ist.

Eine Gasheizung kann in bestimmten Bestandsgebäuden weiterhin funktionieren. Langfristig sollte sie jedoch sorgfältig bewertet werden, weil sie von Brennstoffpreisen, CO₂-Kosten und künftigen Anforderungen abhängig bleibt.

In vielen Fällen ist eine Wärmepumpe oder Hybridlösung zukunftsfähiger. Ob das auch für Ihr Gebäude gilt, lässt sich nur durch eine individuelle Prüfung beantworten.

Eine H2-ready-Gasheizung kostet meist ähnlich viel wie eine moderne Gas-Brennwertheizung. Die Gesamtkosten hängen jedoch stark vom Gerät, von der Installation, vom Warmwasserspeicher, von der vorhandenen Anlage und vom Montageaufwand ab.

Wichtig ist: H2-ready bedeutet nicht automatisch, dass Wasserstoff in Ihrer Region zeitnah verfügbar sein wird. Deshalb sollte vor der Entscheidung geprüft werden, ob eine H2-ready-Gasheizung, eine Wärmepumpe oder eine Hybridlösung langfristig sinnvoller ist.

Nein. Nicht jede Gasheizung kann einfach auf Wasserstoff umgerüstet werden. Viele neue Geräte sind nur für bestimmte Wasserstoffanteile vorbereitet. Für den Betrieb mit sehr hohen Wasserstoffanteilen oder 100 % Wasserstoff werden speziell dafür zugelassene Produkte und eine passende Infrastruktur benötigt.

Ob eine Umrüstung möglich ist, hängt vom konkreten Gerät, vom Hersteller und von der regionalen Versorgung in Deutschland ab.

Erste wasserstofffähige Heizgeräte sind bereits verfügbar. Die breite Nutzung hängt jedoch nicht nur von den Geräten ab, sondern vor allem von der Verfügbarkeit einer passenden Wasserstoffinfrastruktur.

Ob und wann Wasserstoff in Ihrer Region tatsächlich zum Heizen zur Verfügung steht, lässt sich aktuell nicht pauschal beantworten.

Eine H2-ready-Gasheizung wird nicht automatisch gefördert. Ob eine Förderung möglich ist, hängt vom konkreten System, der Kombination mit erneuerbaren Energien und den jeweils geltenden Förderbedingungen ab.

Die aktuelle Heizungsförderung konzentriert sich vor allem auf klimafreundliche Lösungen wie Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen oder den Anschluss an Gebäude- und Wärmenetze.

Stand: 21.07.2026. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Maßgeblich sind ausschließlich die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderrichtlinien.

Eine H2-ready-Gasheizung kann vorhandene Gasinfrastruktur weiter nutzen und je nach Modell auf bestimmte Wasserstoffanteile vorbereitet sein. Sie kann außerdem mit anderen Wärmeerzeugern wie Solarthermie oder Wärmepumpe kombiniert werden.

Gleichzeitig ist wichtig: Die tatsächliche Zukunftsfähigkeit hängt stark davon ab, ob Wasserstoff regional verfügbar wird und zu welchen Konditionen.

Das hängt vom Gebäude ab. Eine Gasheizung kann in bestimmten Fällen weiterhin sinnvoll sein, zum Beispiel wenn ein Gasanschluss vorhanden ist und das bestehende Heizsystem gut passt.

Eine Wärmepumpe ist jedoch häufig die zukunftsfähigere Lösung, wenn Gebäude, Heizflächen und Vorlauftemperaturen zur Anlage passen. Raatschen prüft individuell, welche Lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

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Produkte, Beratung und Service von Raatschen

Raatschen bietet Ihnen einen transparenten Überblick über moderne Heizsysteme, passende Produkte und mögliche Kombinationen. Dazu gehören Gasheizungen, Wärmepumpen, Hybridlösungen, Solarthermie und weitere Systeme für effizientes Heizen.

Unsere Beratung umfasst die Einschätzung Ihres Gebäudes, die Auswahl geeigneter Produkte, die Prüfung möglicher Förderung und die Planung der Installation. Auch nach dem Einbau bleiben wir mit Wartung und Service Ihr Ansprechpartner.

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