BAFA Förderung - Raatschen

BAFA-Förderungen für Ihre Heizung 2021 / 2022

Bis zu 45 % Förderung vom Staat – wir zeigen, wie es geht!

Zugegeben, eine neue Heizung ist meistens keine billige Sache und wer am falschen Ende spart, zahlt später oft doppelt. Da ist es wirklich hilfreich, dass es die Möglichkeit der Förderung gibt. So werden auch die besonders umweltfreundlichen Heizungen preislich attraktiv. 

Allerdings gibt es einen ganzen Dschungel an Paragraphen und Voraussetzungen, die man überblicken muss, damit man sich die maximale Förderung sichern kann. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zur BAFA-Förderung hier zusammengestellt. Und für alle, denen es zu umständlich ist oder die sich einfach lieber von einem Fachmann beraten lassen wollen, gibt es beim Kauf einer unserer Heizungen auch unseren kostenlosen Beratungsservice für Ihre Förderleistungen mit dazu.

Was ist eigentlich eine BAFA-Förderung?

Eigentlich ist die Bezeichnung BAFA-Förderung nicht ganz korrekt, denn BAFA steht zunächst nur als Akronym für „Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Gemeint ist jedoch meistens die BEG WG. BEG WG ist ebenfalls ein Akronym und steht für „Bundesförderung für effiziente Wohngebäude“. 

Was kann gefördert werden?

Zur Förderung gibt es verschiedene Szenarien. Bei einem Neubau greift die BEG WG nur bei Solarkollektoren-Anlagen (30 %), Wärmepumpen und Biomasseheizungen. Für die Modernisierung von Anlagen älterer Gebäude gibt es hingegen eine größere Auswahl bei den Maßnahmen zur Förderung. Für eine bessere Übersicht haben wir Ihnen alle aktuellen Förderungsoptionen hier in einer Tabelle zusammengefasst: 

Heizungsart Beschreibung Förderung in % Voraussetzung/Hinweis
Solarkollektoren Werden mit 30% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Mindestanforderungen müssen erfüllt sein.
Biomasse & Wärmepumpenanlagen Werden mit 35% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Mindestanforderungen müssen erfüllt sein.

Für bestehende Wohngebäude gilt die Voraussetzung, dass ein mind. 2 Jahre betriebenes Heizungs- bzw. Kühlsystem vorhanden ist, welches ersetzt oder unterstützt werden soll.

Heizungsart Beschreibung Förderung in % Voraussetzung/Hinweis
EE-Hybridheizungen Kombination aus Solar-, Biomasseanlage oder Wärmepumpe Werden mit 35% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Rein regenerativ.
Gas-Hybridheizungen Kombination aus neuer Gasheizung mit Solar-, Biomasseanlage oder Wärmepumpe Werden mit 30% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Der regenerative Anteil muss mindestens 25% der Gebäudeheizlast abdecken.
Gas-Brennwertheizungen „Renewable Ready“ Gasbrennwertheizung, die innerhalb von 2 darauffolgenden Jahren mit Solar-, Biomasseanlage oder Wärmepumpe ergänzt wird. Werden mit 30% der förderfähigen Kosten bezuschusst.
  • Die Regelung des Gasbrennwertgerätes sollte eine Solar-, Biomasseanlage oder Wärmepumpe regeln können.
  • Speicher muss eingebaut/vorhanden sein und mit der Anlage kompatibel sein.
Solarkollektoren Errichtung / Erweiterung der Solaranlage zur Wärmeerzeugung für Warmwasser oder Raumbeheizung Werden mit 30% der förderfähigen Kosten bezuschusst.
Biomassenanlagen Pelletheizungen, Holzhackschnitzelheizungen, Pelletöfen mit Wassertasche und emissionsarme Scheitholzvergaserkessel ab 5kW Nennwärmeleistung Werden mit 35 % der förderfähigen Kosten bezuschusst.
Effiziente Wärmepumpenanlage Errichtung einer Wärmepumpenanlage & Nachrüstung bivalenter Systeme Werden mit 35 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Wenn sie überwiegend für Warmwasser und/oder zur Raumheizung dienen.
Austauschprämie für alte Ölheizungen Ölheizung wird durch Hybridheizung, Biomasseanlage oder Wärmepumpe ersetzt Fördersatz erhöht sich um 10 Prozentpunkte. Für s.g. EE-Hybridheizungen (erneuerbaren Energien) ergibt sich in dem Fall also ein Fördersatz von 45 % und für Gas-Hybridheizungen (erneuerbare Energien + Gas) 40 %.

Gut zu wissen: Die Kombination mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Jedoch darf die Gesamtsumme der Zuschüsse die Summe förderfähiger Kosten nicht übersteigen. Im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes der KfW ist eine Kombination nur mit den Programmen “Energieeffizient Bauen” und “Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit” möglich. 

Was können Sie wirklich sparen? 

Mit der Modernisierungsmaßnahme haben Sie die Möglichkeit, Ihre Investitionskosten so gering wie möglich zu halten. Doch schaffen Sie sich auch die Möglichkeit Ihr altes Heizungsmodell gegen ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien auszutauschen – so sparen Sie mit einer förderfähigen Anlage zukünftig an Heizkosten und reduzieren Ihren CO2-Ausstoß. Um ihnen zu zeigen, welche Vorteile eine Förderung für Sie hat, haben wir die Kosten beispielhaft für Sie erstellt. 

In unserem Beispiel handelt es sich um die BAFA-Förderung für ein freistehendes Einfamilienhaus aus dem Baujahr 1991, mit einer Wohnfläche von 150 m2 und folgenden Voraussetzungen: 

Die alte Heizungsanlage: Öl-Heizung mit zentraler Warmwasserbereitung (für 4 Personen) 

Die neue Heizungsanlage: Hybrid-Anlage aus Luft-Wärmepumpe und Gasbrennwert 

Bestandteil der Kosten Kosten
Hybrid-Anlage mit Luft-Wärmepumpe und Gasbrennwert,
inklusive zentraler Warmwasserbereitung
10.639,12 €
Heizkreisanschluss, Pumpen, Installationsmaterial,
Anbindung Außeneinheit Wärmepumpe und Warmwasserspeicher
3.382,07 €
Gasanschluss 519,28 €
Service-Leistungen 1.094 €
Demontagearbeiten (exkl. Öltankanlage) 293 €
Montagearbeiten 4.700 €
Zwischensumme: 20.627,47 €
40% BAFA-Zuschuss (Beispiel) 8.250,99 €
Zwischensumme, nach Förderung: 12.376,48 €
MwSt. 2.351,53 €
Endsumme, inkl. MwSt.: 14.728,01 €

Gut zu wissen: Der Einbau einer neuen Öl-Brennwert-Heizung würde im Vergleich zu diesem Kostenbeispiel für effiziente Heizanlagen beinahe genauso hoch liegen. Mit 14.221,13 € würden Sie beinahe ebenso viel bezahlen, wie für eine energieeffizientere Hybridheizung, die durch die BAFA gefördert wird. 

Jetzt modernisieren statt warten: mit Raatschen und dem Förderversprechen von Vaillant und Viessmann

Leider ist die Wartezeit bis zur Freigabe einer Förderung der neuen Heizungsanlage oft deutlich länger, als Eigentümer es sich wünschen würden. Die Wartezeit wird vor allem dann ein Problem, wenn die Modernisierung der Heizungsanlage dringend nötig ist. 

Daher bietet Viessmann eine Fördergarantie und Vaillant einen sog. Förderservice an. Beachten Sie lediglich, dass der Antrag auf Förderung vor der Modernisierungsmaßnahme eingereicht wurde. Sobald dieser abgeschickt wurde, müssen Sie innerhalb der folgenden 12 Monate mit dem Heizungsaustausch beginnen. 

Bei den beiden Förderservice-Programmen handelt es sich um ein vergleichbares Angebot: Im Kern geht es darum, dass Sie nicht erst auf die Bestätigung des BAFA warten müssen, sondern die Hersteller, gegen einen geringen Aufpreis, diesen Schritt und das Risiko für Sie übernehmen, um Ihnen so den schnellstmöglichen Beginn der Modernisierungsmaßnahme zu ermöglichen. Das heißt: Sollte die Förderung trotz positiver Einschätzung des Herstellers nachher doch nicht ausgezahlt werden, übernehmen Vaillant und Viessmann die Fördersumme.