26. August 2026
Gasheizung kaufen: Wann lohnt sich das heute noch?

Wer heute eine Gasheizung kaufen möchte, sollte genauer hinschauen als noch vor einigen Jahren. Viele Eigentümer interessieren sich weiter für die Gasheizung, weil eine Gasheizung im Bestand oft schnell umsetzbar ist. Gleichzeitig lohnt sich heute der Vergleich, ob eine Gasheizung, mehrere Gasheizungen im Objekt oder doch eine Wärmepumpe besser passen. Bei Raatschen prüfen wir deshalb, ob eine Gasheizung für Ihr Gebäude sinnvoll ist und wie sich eine Gasheizung im späteren Betrieb wirtschaftlich bewerten lässt.
Darf man noch eine Gasheizung kaufen?
Ja, eine Gasheizung lässt sich grundsätzlich weiterhin einbauen. Trotzdem sollte man eine Gasheizung nicht vorschnell auswählen. Wer eine Gasheizung kaufen will, sollte prüfen, ob eine Gasheizung langfristig sinnvoll bleibt, wie sich Gasheizungen im Alltag bewähren und ob eine Wärmepumpe eine stärkere Alternative ist. Gerade im Bestand kann sich eine Gasheizung noch lohnen, wenn vorhandene Technik, Anschluss und Wärmebedarf gut zusammenpassen.
Brennwerttechnik: Was steckt dahinter?
Wenn heute über eine Gasheizung gesprochen wird, ist oft eine Brennwertheizung gemeint. Moderne Brennwerttechnik sorgt dafür, dass eine Gasheizung effizienter arbeitet als alte Anlagen. Ein Brennwertgerät nutzt die im Abgas enthaltene Wärme zusätzlich. Ein Brennwertkessel arbeitet nach demselben Prinzip, ist aber anders aufgebaut. Auch alte Gaskessel werden häufig durch ein neues Brennwertgerät oder einen neuen Brennwertkessel ersetzt.
Für viele Eigentümer ist wichtig, wie sich Brennwerttechnik im Alltag bewährt. Genau hier zeigt sich der Vorteil: Ein gut geplantes Brennwertgerät, ein passend ausgewählter Brennwertkessel und ein sinnvoll dimensionierter Warmwasserspeicher können den Betrieb deutlich verbessern. Bei älteren Häusern lässt sich oft prüfen, ob vorhandene Gaskessel ausgetauscht werden sollten und ob statt klassischer Gaskessel moderne Brennwertkessel besser passen.
Brennwertgerät, Brennwertkessel und Gaskessel richtig einordnen
Viele Begriffe werden im Alltag durcheinander genutzt. Ein Gaskessel ist zunächst allgemein ein Kessel für gasförmige Brennstoffe. Alte Gaskessel arbeiten oft weniger effizient. Moderne Gaskessel mit Brennwerttechnik holen mehr aus dem Brennstoff heraus. Ein Brennwertgerät ist meist kompakter, während ein Brennwertkessel häufig klassischer eingeordnet wird. Wer eine Gasheizung plant, sollte deshalb wissen, ob eher ein Brennwertgerät, ein Brennwertkessel oder der Austausch alter Gaskessel sinnvoll ist.
In der Praxis sehen wir oft: Alte Gaskessel werden durch ein Brennwertgerät ersetzt, in anderen Fällen passt eher ein Brennwertkessel. Je nach Gebäude kann auch eine Brennwertheizung mit Erdgas oder Flüssiggas sinnvoll sein. Deshalb prüfen wir bei Raatschen nicht nur die Leistung, sondern auch, welches Brennwertgerät, welcher Brennwertkessel und welcher Warmwasserspeicher zum Gebäude passen. So lässt sich eine Gasheizung deutlich realistischer bewerten.
Was kostet eine Gasheizung?
Die Preise für eine Gasheizung hängen stark vom Aufwand ab. Zu den Anschaffungskosten gehören nicht nur das Gerät, sondern auch Installation, Regelung, Abgasführung, Hydraulik und Warmwasserspeicher. Genau deshalb sollte man bei einer Gasheizung nicht nur auf den ersten Preis schauen, sondern auf die gesamten Kosten.
In Angeboten tauchen oft einzelne Positionen auf. Kosten für Zubehör, kleinere Anschlussarbeiten oder einzelne Zusatzleistungen. Auch Montage- oder Materialkosten kommen häufig hinzu.
Doch sollte man dabei immer den Gesamtwert der Heizung betrachten. Am Ende zählen die gesamten Anschaffungskosten, also Gerät, Installation, Warmwasserspeicher und alle weiteren Kosten. Deshalb erstellen wir für jede Gasheizung ein individuelles Angebot. Die Investitionskosten liegen für eine neue Gas-Brennwertheizung in der Regel bei etwa 12.000 bis 15.000 Euro.
Erdgas oder Flüssiggas?
Viele Gasheizungen werden mit Erdgas betrieben. Wenn kein Anschluss vorhanden ist, kommt mitunter Flüssiggas infrage. Eine Gasheizung mit Erdgas ist oft naheliegend, wenn das Netz bereits vorhanden ist. Eine Gasheizung mit Flüssiggas kann im Einzelfall funktionieren, benötigt aber zusätzliche Planung und ist eigentlich nur dann eine gute Alternative, wenn wirklich kein Erdgasanschluss bereitsteht.
Auch eine Brennwertheizung kann mit Erdgas oder Flüssiggas laufen. Wer mit Erdgas arbeitet, sollte ebenso wie bei Flüssiggas die langfristigen Kosten im Blick behalten. Denn ob Erdgas oder Flüssiggas besser passt, hängt nicht nur vom Anschluss, sondern auch vom späteren Betrieb ab. Gerade deshalb lohnt sich der Vergleich, ob eine Gasheizung oder eine Wärmepumpe wirtschaftlicher ist. Im Regelfall ist jedoch das Erdgas die Standardlösung.
Gasheizung oder Wärmepumpe?
Für viele Kunden ist genau das die wichtigste Frage. Eine Gasheizung kann im Bestand sinnvoll sein. Eine Wärmepumpe ist jedoch häufig die zukunftsfähigere Lösung. Deshalb sollte man eine Gasheizung nicht isoliert sehen. Bei älteren Gebäuden lohnt sich die Prüfung, ob eine Wärmepumpe trotz Bestand passt, ob sich eine Wärmepumpe mit vorhandenen Heizkörpern umsetzen lässt und ob statt mehrerer klassischer Gasheizungen eine moderne Wärmepumpe besser wäre.
Eine Gasheizung kann sich lohnen, wenn bauliche Voraussetzungen klar für die Gasheizung sprechen. In vielen anderen Fällen lohnt sich der Blick auf die Wärmepumpe. Bei Raatschen vergleichen wir Gasheizung, Gasheizungen im Bestand und Wärmepumpe immer mit Blick auf Gebäude, Verbrauch, Leistung, Betrieb und Zukunftssicherheit. So lässt sich besser einschätzen, ob sich eine Gasheizung wirklich noch lohnt.
Förderung, Installation und Betrieb
Eine reine fossile Gasheizung erhält in der Regel weniger Förderung als eine Wärmepumpe. Genau deshalb sollte man vor der Entscheidung die mögliche Förderung prüfen. Bei einer Wärmepumpe kann die Förderung deutlich attraktiver sein. Trotzdem kann eine Gasheizung im Einzelfall sinnvoll bleiben, wenn die Installation einfacher ist, die Kosten kalkulierbar sind und der spätere Betrieb zum Haus passt.
Für Raatschen ist wichtig, dass Installation, Förderung und Betrieb zusammen gedacht werden. Eine saubere Installation ist bei einer Gasheizung ebenso wichtig wie bei einer Wärmepumpe. Auch der Warmwasserspeicher, die richtige Leistung, das passende Brennwertgerät, ein sinnvoller Brennwertkessel oder der Austausch alter Gaskessel spielen dabei eine Rolle. So lässt sich am Ende nicht nur die Gasheizung, sondern die gesamte Lösung besser bewerten.
Raatschen berät zur passenden Lösung
Unser Team bei Raatschen steht seit rund 50 Jahren für Heiztechnik und moderne Energielösungen. Wenn Sie eine Gasheizung kaufen möchten, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob eine Gasheizung, mehrere Gasheizungen, ein Brennwertgerät, ein Brennwertkessel, eine Brennwertheizung oder doch eine Wärmepumpe besser passt.
Wir betrachten Anschaffungskosten, Preise, Kosten, Förderung, Installation, Warmwasserspeicher, Leistung, Betrieb und die Frage, ob sich eine Gasheizung langfristig lohnt. So lässt sich am Ende fundiert entscheiden, ob eine Gasheizung für Ihr Gebäude wirklich die richtige Wahl ist.
Fazit
Eine Gasheizung kaufen ist weiterhin möglich. Trotzdem sollte eine Gasheizung heute immer im Vergleich mit einer Wärmepumpe betrachtet werden. Moderne Brennwerttechnik, ein passendes Brennwertgerät, ein gut geplanter Brennwertkessel, geeignete Warmwasserspeicher und realistische Anschaffungskosten sind wichtige Punkte. Ebenso wichtig sind Förderung, Installation, Betrieb, Preise und die langfristigen Kosten.
Wenn Sie wissen möchten, ob sich eine Gasheizung, alte Gaskessel, moderne Gasheizungen oder doch eine Wärmepumpe für Ihr Haus mehr lohnt, beraten wir Sie bei Raatschen gerne persönlich.

Über den Autor
Jan Raatschen
Jan Raatschen ist alleiniger Inhaber und Geschäftsführer der Raatschen Unternehmensgruppe. Nach dem Studium der Technischen Gebäudeausrüstung (Dipl.-Ing.) an der FH Gelsenkirchen sowie der Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks stieg er 2008 in das Familienunternehmen ein. Bereits kurz darauf übernahm er Verantwortung als Geschäftsführer – ab 2009 in der Raatschen Montage GmbH und ab 2011 in der Raatschen GmbH & Co. KG. Seit 2016 führt er beide Gesellschaften eigenständig.
Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Energiewirtschaft, der Energieeffizienz sowie in Wärmepumpen und modernen Heizsystemen. Sowohl im Unternehmen als auch im politischen Ehrenamt steht Jan Raatschen für eine praxisnahe, umsetzbare Energiewende und das klare Ziel, die Klimaziele bis 2045 aktiv mitzugestalten.
Ähnliche Beiträge
Zum Jahresende möchte ich mich persönlich bei Ihnen für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken. Das vergangene Jahr war geprägt von vielen Projekten, neuen Anforderungen und wichtigen Entscheidungen rund um moderne Heizsysteme. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie erholsame Feiertage, ruhige Stunden und einen guten Start ins neue Jahr.
Was war, was bleibt und was neu dazu kommt
Raatschen wird 50. Und ja: Das ist eine Zahl, die man erstmal sacken lassen muss. Und für uns ist dabei eines klar: „50 Jahre Unternehmensgeschichte entstehen nicht von selbst.“
In den letzten fünf Jahrzehnten ist viel passiert: Technik hat sich entwickelt, Anforderungen haben sich verändert und die Fragen der Kunden auch. Also alles neu? Nicht ganz! Was geblieben ist: der Anspruch, zuverlässige und nachhaltige Wärme-Lösungen zu liefern.



